Studie: Mit Alkohol nehmen Frauen ab

Posted on März 9th, 2010. Written by informer.


Forscher raten allerdings Alkohol als Mittel gegen Übergewicht eindeutig ab

Weibliche Menschen, die Tag für Tag maßvolle Mengen Wein, Bier oder Hochprozentiges zu sich nehmen, leiden offensichtlich weniger unter Übergewicht als Frauen, die keinen Alkohol anrühren.

Zu diesem aktuellen Ergebnis kommt eine in den “Archives of Internal Medicine” veröffentlichte Studie von Forschern des Brigham-Frauenkrankenhauses in der US-amerikanischen Stadt Boston im US-Bundesstaat Massachusetts. Die amerikanischen Wissenschaftler befragten deutlich mehr als 19.000 Frauen ab einem Alter von 39 Jahren, die bei Beginn der aktuellen Studie nicht unter Gewichtsproblemen litten, und beobachteten die Probanden über einen Zeitraum von ungefähr 13 Jahren.

Im Studienzeitraum nahmen jene weibliche Probanden, die gar keinen Alkohol tranken, am meisten an Gewicht zu. Diejenigen, die am Tag mindestens zwei Gläser zu sich nahmen, hielten ihr entsprechendes Gewicht am Besten von allen Versuchspersonen. Am besten wirkte den aktuellen Angaben zufolge Rotwein gegen zu viele Kilo. Von einer Empfehlung für Alkohol als Mittel gegen Übergewicht sahen die amerikanischen Wissenschaftler jedoch wegen eventueller medizinischer und psychosozialer Risiken ausdrücklich ab.

Deutlich mehr als 38 Prozent beziehungsweise 7346 weibliche Probanden rührten der aktuellen Studie zufolge gar keinen Alkohol an. 6312 weibliche Versuchspersonen und damit knapp ein Drittel der entsprechenden Teilnehmerinnen gaben an, jeden Tag ungefähr ein zu einem Drittel gefülltes Glas Wein, Bier oder andere Spirituosen zu sich zu nehmen, 20 Prozent der Frauen tranken ein Glas, sechs Prozent tranken mindestens zwei Gläser und drei Prozent der Frauen mehr als zwei Gläser Alkohol.

Als Standard gelten in den Vereinigten Staaten von Amerika 15 Zentiliter für ein Glas Wein, 35 Zentiliter für ein Glas Bier und 43 Milliliter für Hochprozentiges, was jeweils ziemlich genau 14 Gramm reinen Alkohol entspricht.

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