Private Krankenversicherung: Einfacherer Wechsel durch die Gesundheitsreform

Posted on November 15th, 2010. Written by informer.

Zusatzbeiträge spalten mal wieder Deutschland

Die aktuelle Gesundheitsreform ist das Rezept der deutschen Bundesregierung gegen das drohende Finanzloch der Gesetzlichen Krankenversicherung. Doch was kommt auf den Versicherten ab dem kommenden Jahr alles zu? Wir sagen es ihnen.

Der Beitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung steigt zum 1. Januar des kommenden Jahr von im Moment noch 14,9 auf dann genau 15,5 Prozent. Dabei entfallen ab dem nächsten Jahr 8,2 Prozentpunkte auf den deutschen Arbeitnehmer, 7,3 auf den entsprechenden Arbeitgeber. Sollten weitere Beitragserhöhungen im kommenden Jahr nötig werden, müssen diese die Versicherten alleine tragen, denn der Arbeitgeberanteil wird eingefroren.

Reicht das Geld bei den gesetzlichen Krankenkassen trotz der Beitragserhöhung nicht aus, können die gesetzlichen Krankenkassen zusätzliche Beiträge von ihren Versicherten verlangen. Und die Zusatzbeiträge spalten mal wieder Deutschland. Die Zusatzbeiträge sind dann einkommensunabhängig –und haben des Weiteren keine Obergrenze, was die Krankenkassen natürlich freut.

Doch eine Einschränkung für die kommenden Zusatzbeiträge gibt es nun doch: Übersteigen die aktuellen Zusatzbeiträge die zwei Prozent-Marke des entsprechenden Bruttoeinkommens, springt für die Differenz die schwarz-gelbe Bundesregierung ein.

Dann gibt es noch eine weitere Neuerung: Menschen mit einem hohen Einkommen wird der Weg in die Private Krankenversicherung ab dem kommenden Jahr deutlich erleichtert –so müssen in erster Linie Angestellte nur noch ein einziges Mal die Einkommensgrenze überschreiten. Allerdings sollte sich der Versicherungsnehmer so einen gewagten Schritt sehr gut gut überlegen, denn er ist nur in den seltensten Fällen wieder rückgängig zu machen. Wer dennoch in die PKV wechseln will sollte auf jeden Fall einen PKV-Vergleich anfordern. Den gibt es zum Beispiel hier: PKV-Vergleich

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