Hartz IV macht offensichtlich psychisch krank

Posted on Mai 28th, 2010. Written by Skipp.

Psychische Fehlzeiten um 40 Prozent gestiegen

Menschen ohne eine feste Arbeitsstelle werden immer häufiger krank. Nach dem Gesundheitsreport des aktuellen Jahres der gesetzlichen Krankenkasse Techniker Krankenkasse (kurz TK) erhalten weibliche Arbeitssuchende doppelt so oft sogenannte Antidepressiva wie Frauen mit festen Job. Bei den männlichen Jobsuchenden liegt das Volumen sogar um ziemlich genau 200 Prozent höher, wie sich jetzt aus dem in der deutschen Hauptstadt Berlin vorgestellten Bericht ergibt.

Im letzten Jahr waren Arbeitssuchende im Schnitt ungefähr fünf Tage länger krank geschrieben als vor ungefähr zehn Jahren. Krankengeld wird von Arbeitssuchenden wesentlich öfter in Anspruch genommen als von Arbeitnehmern. Die Techniker Krankenkasse wertete für den aktuellen Report die Daten von ungefähr 3,4 Millionen Berufstätigen und Arbeitslosengeld-I-Empfängern aus, die in der gesetzlichen Krankenkasse im Moment versichert sind.

Sogenannte Hartz-IV-Empfänger sind in der aktuellen Statistik allerdings nicht enthalten. Obwohl der aktuelle Krankenstand mit ungefähr 3,3 Prozent das Niveau des Jahres 2000 erreicht hat, nahm die Zahl der psychisch bedingten Fehlzeiten in den letzten zehn Jahren weiter deutlich zu, um etwa 40 Prozent.

This entry was posted on Freitag, Mai 28th, 2010 at 08:51 and is filed under Krankenversicherung. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site. Responses are currently closed, but you can trackback from your own site.

Skipp

Comments are closed.