Gesundheitswesen: Rösler will mir Arzneimittelherstellern hart ins Gericht gehen
Neues Gesetz soll sätestens Ende des Jahres stehen
Um Kosten im deutschen Gesundheitswesen entscheident zu senken, hat der zuständige Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) einen harten Umgang mit den Medikanetenherstellern angekündigt.
“Ich habe immer gesagt, dass ich hart an die Pharmaindustrie und deren Preise herangehen werde”, teilte der deutsche Minister der “Bild”-Zeitung (heutige Ausgabe) mit. Um eine Senkung der Kosten bei den Medikamneten zu erreichen, “werden wir die Pharmafirmen in Vertragsverhandlungen mit den Krankenkassen zwingen”, so der deutsche Minister weiter. Dies solle “so schnell wie möglich” passieren, wird er von der deutschen Tageszeitung weiter zitiert. Bis es allerdings soweit ist, müsse es kurzfristige Kostensenkungen geben, so Rösler. “Das sind Zwangsrabatte und Preismoratorien”, kündigte Rösler in dem Gespräch an.
Die detaillierte Höhe der kommenden Einsparungen könne im Moment noch nicht genau beziffert werden. “Das hängt von den Verhandlungsergebnissen ab”, erklärte Rösler dem Blatt. Die derzeitigen Einsparchancen liegen laut dem Minitser Rösler bei ziemlich genau zwei Milliarden Euro. Desweiteren müssten die entsprechenden Hersteller, bevor sie neue Präparate auf den deutschen Markt bringen, über eine Studie den zusätzlichen nutzen für Patienten wissenschaftlich belegen, was im Anschluss dann genau geprüft würde, betonte der deutsche Gesundheitsminister. Seine Pläne werde er in naher Zukunft den Koalitionsfraktionen vorlegen. “Spätestens bis Ende des Jahres soll das Gesetz kommen”, so der Politiker zum Abschluss des Interviews.
This entry was posted on Mittwoch, März 10th, 2010 at 08:11 and is filed under Featured, Gesundheitsnews, News. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site. Responses are currently closed, but you can trackback from your own site.